Ep. 59: Bier
Shownotes
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Empfehlungen von Andy:
Musik von Yorrick Schwappacher:
Empfehlungen von Valentina:
Musik von Audio 88 & Yassin: Betrunkene Männer
Lektüre von Mark Forsyth: Eine kurze Geschichte der Trunkenheit
Der große Rest:
Mechanisches Arcade Game von Taito, 1983: Ice Cold Beer
Lecker und alkoholfrei: Butterbier-Rezept
Hau wech den Scheiß! Das Bier aus den Werner-Comics: Bölkstoff
GTA mags eher derb, daher gibts dort Pißwasser
Übersicht diverser Biere aus Popkultur-Universen
Film (Zweiteiler): Bier Royal
Soziales Netzwerk für Bier-Fans: Untappd
Pah München, es gibt doch auch das Frankfurter Oktoberfest
Das Original: Münchner Oktoberfest
Trinkt maßvoll! Solltet ihr das Gefühl haben, das Alkohol euer Leben und eure psychische Gesundheit beeinträchtigt, findet ihr hier (auch anonym) Rat & Hilfe:
Suchthilfe Deutsches Rotes Kreuz
Auch für Angehörige und Umfeld kann es schwierig und belastend sein, mit dem Thema starker Alkoholkonsum umzugehen oder es anzusprechen. Da hilft die Stiftung Gesundheitswissen
Last but not least: Kenn dein Limit
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Valentina: Herzlich willkommen beim Popkulturfunk. Ernste Gespräche über lustige Themen. Und andersrum.
Valentina: Hallo liebe Menschen, willkommen zu einer neuen Ausgabe des Popkulturfunks.
Valentina: Diesmal geht's um das Thema Bier.
Valentina: Als das Leben vor circa vier Milliarden Jahren begann, paddelte selbiges in
Valentina: Form einzelliger Mikroben in der Ursuppe herum, wo es sich von Einfachzucker
Valentina: ernährt und Ethanol plus Kohlendioxid ausgeschieden hat.
Valentina: Das Leben hat also quasi Alkohol gepinkelt.
Valentina: Eindrucksvoll beobachten kann man das Prinzip heute noch bei vielen Gelegenheiten.
Valentina: Zum Beispiel bei Spielen der Frankfurter Eintracht rund um das Stadion,
Valentina: wo vorrangig männliches Leben, naja, quasi Bier pinkelt.
Valentina: Ich hoffe, ich verliere jetzt nicht gleich die männliche Hörerschaft in Gänze.
Valentina: Bitte bleibt dran, das wird noch. Spaß beiseite.
Valentina: Alkohol gehört zur Menschheitsgeschichte dazu. Aber wann wir gezielt erstmals
Valentina: Alkohol hergestellt haben, ist nicht ganz genau zu sagen.
Valentina: Ziemlich sicher war es Bier. Wein dürfte dort, wo es reichlich Trauben gab,
Valentina: auch früh dabei gewesen sein.
Valentina: Aber weil gerade zur laufenden WM vor allem Bier getrunken wird,
Valentina: reden wir heute darüber.
Valentina: Ich habe für diese Ausgabe einen Hausbesuch gemacht, und zwar bei Faselbräu in Mörfelden.
Valentina: Gesprochen habe ich mit einer Hälfte der zwei Menschen hinter dieser Brauerei,
Valentina: nämlich mit Andreas Andi Wohlsberger.
Valentina: Von der anderen Hälfte, seiner Frau Charlene nämlich, werden wir im Gespräch
Valentina: auch gleich noch ein bisschen was hören. Und jetzt geht's los.
Valentina: So. Okay, Aufnahme läuft.
Valentina: Wo sind wir? Wer kein Bier hat, hat nichts zu trinken. Schönes Zitat von Rate.
Andy: Nietzsche.
Valentina: Martin Luther. Ja, zu Religion und Bier kommen wir auch noch.
Valentina: Aber zum Einstieg, ein Bier bitte ist ja so ein bisschen wahrscheinlich das
Valentina: Pendant zu, du gehst irgendwie in so einen fancy Barista-Laden und sagst,
Valentina: ich hätte gerne einen Kaffee.
Valentina: So, passiert das hier? Wahrscheinlich eher nicht, oder?
Andy: Doch, doch, tatsächlich. Und da gehen wir tatsächlich wirklich alle Haare auf
Andy: dem Rücken hoch, weil ein Bierbitte ist so Vereinfachung der Bierkultur, weil speziell bei uns,
Andy: wir haben halt acht verschiedene Sorten am Zapfhahn, manchmal sogar mehr.
Andy: Und da ist halt die Gegenfrage erstmal, ja welches denn? Und dann gucken die
Andy: Leute erstmal hoch, oh ja, da gibt es ja einiges zur Auswahl und dann geht mal
Andy: die Beratung los, würde ich mal sagen.
Andy: Aber viele Leute sind natürlich schon mit dem Konzept auch bekannt,
Andy: dass es bei so kleineren Brauereien eher um Vielfalt geht.
Valentina: Ja, aber es ist ja vielleicht ein bisschen bezeichnend auch für die Bierkultur
Valentina: in Deutschland, wo sie so gerade steht, oder?
Andy: Ja, und ich würde fast sagen, dass wir in Deutschland gar keine richtige Bierkultur
Andy: mehr haben, sondern eher eine Gastwirtschaftskultur oder eine Geselligkeitskultur.
Andy: Leute gehen gerne weg, treffen sich mit Leuten, trinken auch gerne ein Bier.
Andy: Aber was für ein Bier ist denn meistens eher egal oder nebensächlich.
Andy: Ob jetzt der Biergarten eine Sorte Bier oder einen Hersteller am Schild hängen
Andy: hat oder nicht, das ist eigentlich egal.
Andy: Und da würde ich mal sagen, sind andere Länder Deutschlands mittlerweile voraus
Andy: oder wieder voraus oder ich weiß gar nicht, überholt oder ich weiß gar nicht, wie man es dann will.
Valentina: Ja, also kommen wir auf jeden Fall gleich nochmal dazu, aber bevor wir tiefer
Valentina: einsteigen, müsst ihr vielleicht nochmal klären, ihr macht ja Craft Beer und
Valentina: mir persönlich war tatsächlich so in der Vorbereitung gar nicht so klar,
Valentina: dass der Unterschied eigentlich gar nicht so irre groß ist. Aber es gibt einen
Valentina: Grund, erklär das doch einfach mal.
Andy: Ja, also das Wort Craft Beer oder die Beschreibung Craft Beer ist,
Andy: glaube ich, in Deutschland ein bisschen missverstanden. Weil im Endeffekt Craft
Andy: Beer heißt auf dem Englischen übersetzt nur handwerklich gebrautes Bier.
Andy: Die Sache ist, in Deutschland gab es das eigentlich schon immer.
Andy: Also wir haben ja viele kleinere Brauereien, auch in regionale Brauereien,
Andy: wo die Braukultur gehegt und gepflegt wird.
Andy: Auch schon seit Jahrhunderten und Jahrtausenden. Das heißt, dieses Handwerkliche,
Andy: was jetzt im englischen Bereich, also in der UK oder auch in den USA,
Andy: wo ja diese Craft Beer Entwicklung sich entstanden ist, da gab es das halt nicht.
Andy: Das heißt, da war ein komplettes Vakuum. Du hattest die großen Hersteller,
Andy: aber du hattest nicht so eine Braukultur.
Andy: Und daher kommt eigentlich der Begriff Craft Beer und die eigentliche Idee ist,
Andy: dass man mit Craft Beer die Vielfalt des Bieres,
Andy: wieder zum Markt bringt, dass man quasi den alten Bierstil neu entwickelt,
Andy: neu interpretiert und dadurch eben auch komplett neue Sachen erfindet.
Valentina: Jetzt müssen wir natürlich noch mal kurz von vorne anfangen.
Valentina: Also nicht ganz in der Historie des Biers, aber in deiner sozusagen.
Valentina: Es gibt nämlich eine schöne Anekdote, weiß ich, wie du zum Bierbrauen gekommen bist?
Andy: Ja, das war eigentlich durch Zufall. Also ich bin mit 18 in die USA ausgewandert
Andy: und war auch noch mit dem Gedanken gut im Kopf, deutsches Bier ist das beste
Andy: Bier und so war es dann auch lange Zeit.
Andy: Aber ich habe dann auch schnell kennengelernt, auch durch Besuche nach Mexiko,
Andy: und anderen Regionen innerhalb der USA, dass es da sehr, sehr viel Vielfalt
Andy: gibt, mehr als in Deutschland.
Andy: Und habe dann auch quasi diese Bierstile, die jetzt in Deutschland unter Craft-Bieren
Andy: bekannt sind, also die IPAs, die Pale Ales, die Porters, die Stouts,
Andy: da halt so kennengelernt.
Andy: Und als ich dann, ja, fast 15 Jahre später, habe ich dann Shah,
Andy: also meine Frau, kennengelernt in Washington, D.C.
Andy: Und nach einem Jahr oder zwei Jahren zusammen meinte sie, ich bräuchte ein Hobby,
Andy: und hat mir zu Weihnachten so ein Braukit gekauft.
Andy: Es war einfach nur ein Eimer im Endeffekt und ein paar Zutaten,
Andy: weil ich hatte auch ein paar Freunde, die zu Hause gebraut haben schon,
Andy: also als Heimbrauer und Hobbybrauer und habe da zwar mitgemacht, aber nicht aktiv.
Andy: Ja, und dann habe ich diesen Braukit geschenkt bekommen und habe ihn erst mal
Andy: 18 Monate stehen gelassen, also nicht ausgepackt,
Andy: bis wir dann nach Australien gezogen
Andy: sind in 2012 und da wurde ich dann konfrontiert mit einem Biermarkt,
Andy: der auch eher von Industriebieren geprägt wurde oder war zu dem Zeitpunkt noch,
Andy: und auch sehr, sehr teuer.
Andy: Also Alkohol in Australien damals, auch weil der australische Dollar so hoch
Andy: war, es war erstmal ein Kulturschock. Das ist so ähnlich wie Skandinavien,
Andy: würde ich mal sagen, heutzutage jetzt für uns.
Andy: Und dann habe ich diesen Eimer halt im Keller entdeckt, im Haus,
Andy: und habe gedacht, okay, probieren wir es mal aus.
Andy: Und ja, eins lief dann zum anderen, das erste Bier war schon mal trinkbar.
Andy: Es hat allerdings, weil die Zutaten schon uralt waren und auch auf dem Seeweg
Andy: nach Australien natürlich ein paar Temperaturen ausgesetzt waren,
Andy: Das haben wir tatsächlich das Dirty L genannt, weil es wirklich so ein bisschen
Andy: nach Erde geschmeckt hat.
Andy: Das war jetzt nicht das Beste, aber es war trinkbar. Ja, und dann haben wir
Andy: halt weitergemacht und im Endeffekt kamen immer mehr Sachen dazu.
Andy: Also im Braubereich gibt es ja ganz viel Technologie und Spielsachen,
Andy: die man sich zulegen kann.
Andy: Und da war halt bei jedem Geburtstag, jedem Weihnachtsgeschenk war irgendwas Neues wieder dabei.
Valentina: Und es ist so ein bisschen aus dem Ruder gelaufen.
Andy: Ja, so ein bisschen. Und dann saßen wir bei Stone & Wood, das ist so eine kleine
Andy: Brauerei in Byron Bay in New South Wales, und gucken, schauen uns und ich uns
Andy: so an, und meint so, das wäre schon cool, so eine kleine Brauerei zu haben.
Andy: Und so war eigentlich so der erste Gedanke. So kam das.
Valentina: Ja, lustigerweise, Charles an irgendeiner Stelle erzählt, es gibt ja eine schöne
Valentina: Doku über Faselbräu auch, die ich mir natürlich angeschaut habe,
Valentina: da erzählt sie an einer Stelle auch, dass das halt immer größer wurde und dass
Valentina: sie dich dann irgendwie irgendwie auch ein bisschen aus der Küche raushaben wollte.
Valentina: Was ich insofern lustig finde, da schließt sich so ein bisschen so eine Klammer,
Valentina: weil früher ja sowohl in Deutschland, glaube ich, oder in England auch Frauen
Valentina: gebraut haben in ihrer Küche.
Andy: Genau.
Valentina: Aber du musstest aus der Küche raus.
Andy: Genau, Bier war tatsächlich Frauensache. Also wenn man so ins Mittelalter zurückgeht oder noch später.
Andy: Die Männer waren draußen auf dem Feld oder haben gejagt. Also vielleicht,
Andy: okay, vielleicht bei den Jägersammlern haben sie noch nicht gebraut.
Andy: Aber im Endeffekt, ja, tatsächlich.
Andy: Es gibt ja auch einige prominente Frauen,
Andy: Hildegard von Bingen. Sie hat
Andy: ja auch schon etliche verschiedene Kräuterzutaten in Bier mit verbraut.
Andy: Aber ja, generell war es Frauensache.
Valentina: Also ich las, speziell in England gab es zum Beispiel die sogenannten Ale-Viber.
Valentina: Also Ale musste ich dann auch lernen, ist im Prinzip ein Bier ohne Hopfen. Also nur Gerst und was?
Andy: Jein, vielleicht ursprünglich. Also heutzutage ist auch Hopfen drin,
Andy: sogar sehr, sehr viel in manchen, also in IPAs vor allen Dingen.
Andy: Aber generell ist Hopfen als Bierzugabe eher eine moderne, eine modernere Zutat.
Andy: Also früher hat man viel mit Koriandersamen oder auch,
Andy: mit Girscht und anderen Kräutern gearbeitet. Das hieß dann quasi eine Gruet.
Andy: Eine Gruet war quasi so die Kräutermischung, die speziell von dem Brauer oder,
Andy: Brauerin erstellt wurde. Das heißt, es gab damals auch tatsächlich Lizenzen
Andy: für gewisse Gruet-Mischungen.
Andy: Also ja, Hopfen kam erst später ins Bier tatsächlich.
Valentina: Ja, vor allen Dingen hatte Ale einen Nachteil, das war nicht sonderlich haltbar.
Valentina: Und dann, also eigentlich hat man ja für den Hausgebrauch gebraut.
Valentina: Also das war ja nicht irgendwie zum Verkauf gedacht, aber wenn man halt zu viel
Valentina: hatte, dann haben die Ale-Weiber einfach so ein, ich glaube,
Valentina: die haben so einen Zweig vor die Tür gehängt.
Valentina: Dann war klar, okay, hier gibt es Ale, hier ist was übrig.
Valentina: Und dann haben die Nachbarn oder später dann auch Leute, die vom Feld nach Hause
Valentina: kamen, irgendwie haben sich da ihr Ale geholt.
Valentina: Und ja, das hat sich erst geändert, als man auch diesen Barbaren in England,
Valentina: den Hopfen, hier gebracht hat. Dann war es halt haltbar.
Valentina: Das ist jetzt wirklich gefährliches Halbwissen.
Andy: Ja, also im Endeffekt, also heutzutage unterscheidet man zwischen verschiedenen
Andy: Bierstilen hauptsächlich durch die Hefe, die man benutzt.
Andy: Also Ehe ist generell eine obergärige Hefe und Lagerbiere, also das,
Andy: was man in Deutschland verstärkt kennt als Pilsner und Helles und so,
Andy: das sind untergärige Hefen, die man da benutzt.
Andy: Und im Endeffekt gibt es dann auch noch ein paar andere. So aus Skandinavien
Andy: kommt die Quaikefe und dann die Weißbierhefe ist auch eine obergereiche Hefe zum Beispiel.
Andy: Aber ja, also Bier war tatsächlich,
Andy: ein frisches Produkt. Ist eigentlich heute auch noch, aber natürlich die Großindustrie
Andy: hat das ziemlich gut hingekriegt, dass man Bier heutzutage lange haltbar machen
Andy: kann durch Filtern und Pasturisieren und etliche Industrieprozesse.
Valentina: Wenn man in Deutschland über Bier spricht, dann ist man ja relativ schnell bei
Valentina: dem Stichwort Reinheitsgebot, das ist irgendwie so das Stichwort,
Valentina: glaube ich, als erstes kommt.
Valentina: Ich muss gestehen, ich habe das jetzt einfach auch mal nicht nachgedacht,
Valentina: ich rede ja mit einem Profi. Was ist das eigentlich und warum hängen wir daran so?
Andy: Ja, also das Rheinlandsgebot, das kam aus 1516 und es hatte eigentlich ein paar
Andy: Gründe, warum das entstanden ist. Einmal war es zum Konsumerschutz,
Andy: also weil tatsächlich auch Sachen wie Pech und Ruß zum Bier hinzugefügt wurden.
Andy: Aber es hatte auch den Zweck, dass man Weizen schützte, also vor Verbrauen,
Andy: dass das Weizen quasi zum Brotbacken geblieben ist und nicht in Bier verschwendet wurde sozusagen.
Andy: Es wurde dann allerdings später auch geändert, als dann, ich glaube,
Andy: König in Bayern war das, der einen Weizen zum Rheinland-Gebot hinzugefügt hat,
Andy: weil er natürlich seine Biersteuerannahmen auch im Sommer haben wollte,
Andy: mit dem man halt auch im Sommer Weizenbiere brauen kann.
Andy: Die anderen Biere waren eher eine Winterangelegenheit.
Andy: Also ja, es hatte eigentlich so einige Gründe. Ein anderer Grund war,
Andy: dass Preise tatsächlich vorgeschrieben wurden im Reinheitsgebot.
Andy: Also da waren tatsächlich auch die Preise festgesetzt.
Andy: Heutzutage ist das, glaube ich, eher eine romantische Geschichte und es wurde
Andy: auch im Marketing in Deutschland sehr hoch gepriesen, dieses Reinheitsgebot.
Andy: Und ich sage das, weil im Endeffekt unser Nachbar als Belgien zum Beispiel hat
Andy: wahrscheinlich die komplexeste Bierkultur, die ich kenne.
Andy: Da gibt es kein Reinheitsgebot und da sind die Biere auch tipptopp.
Andy: Also es hat jetzt nicht unbedingt was zu tun mit Unreinheiten im Bier heutzutage.
Andy: Also wir haben jetzt tatsächlich auch Biere dabei oder malzhaltige Getränke
Andy: oder alkoholische Getränke auf Malzbasis, die wir nicht als Bier in den Markt
Andy: bringen können, weil zum Beispiel Haferflocken verbraut wurden.
Andy: Hafer oder Haferflocken sind ungemälztes Getreide, das heißt es ist nicht reinheitskonform.
Andy: Das heißt, es sind so wirklich kleine Details, aber es geht hauptsächlich darum,
Andy: dass dieses Produkt, was geschützt ist, das ist das Bier und das darf halt nur
Andy: diese Zutaten haben, um so als Bier in den Markt gebracht zu werden.
Valentina: Ja, eigentlich ist das doch aber, wenn ich so drüber nachdenke,
Valentina: so ein bisschen eine Verarmung, oder?
Valentina: Du kannst ja gar nicht experimentieren oder ein Bier irgendwie verbessern.
Andy: Ja, die Reinheitsgebotverfechter würden jetzt sagen, doch, man kann sehr,
Andy: sehr viel Vielfalt mit den Basiszutaten machen und das stimmt auch.
Andy: Also viele verschiedene Hefensorten, viele verschiedene Hopfensorten.
Andy: Es gibt ja mittlerweile bestimmt 400 oder 500 plus verschiedene Hopfensorten
Andy: durch Kreuzungen erstanden,
Andy: wo man die unterschiedlich kombinieren kann, dass man auch Aroma herkriegen
Andy: kann, wo man eigentlich sich denkt, das kann eigentlich gar nicht alles nur,
Andy: vom Reinheitsgebot-Zutaten kommen.
Andy: Aber es gibt natürlich auch viel andere Sachen, wo ich jetzt sagen würde, also unser,
Andy: belgisches Wit zum Beispiel ist wirklich basierend auf das belgische Rezept
Andy: und da sind zum Beispiel Koriandersamen drin oder auch Orangenschalen und das
Andy: gibt im Ganzen halt auch wieder einen ganz anderen Charakter.
Andy: Aber wir machen auch ganz viel mit,
Andy: wie heißt es auf Deutsch?
Valentina: Sag Sprich auf Englisch, dann vielleicht weiß ich es ja am Ende.
Andy: Okay, Combined Fermentation, das heißt, also kombinierte Gärung,
Andy: das wir jetzt quasi im Bier erstellen
Andy: und dann halt frische Himbeeren und Brombeeren im Bier mit vergären.
Andy: Das ist in dem Sinne kein Bier-Mischgetränk, sondern es ist tatsächlich eine
Andy: kombinierte Gärung zwischen dem Fruchtosezucker von der Frucht und eben dem Malzzucker vom Bier.
Valentina: Ja, ich habe natürlich ein bisschen Recherche betrieben, damit ich hier nicht
Valentina: ganz ahnungsbimpsen, weil wer mich kennt, weiß, ich trinke sehr wenig Alkohol
Valentina: und wenn dann tatsächlich kein Bier.
Valentina: Aber ich gestehe, also das Konzept hier oder generell Craft Beer und auch Besuche in den USA
Valentina: Haben für mich Bier dann tatsächlich zu einem interessanteren Getränk gemacht,
Valentina: weil es in Deutschland einfach so, ich wüsste nicht, warum ich irgendeinen Hefeweizen
Valentina: trinken sollte von, ich will jetzt gar keine Brauerei hier netten.
Valentina: Also ja, weil das ist ja letztlich, für mich ist das so irgendwie langweilig.
Valentina: Also vielleicht ist das, bin ich da auch, aber ich habe natürlich dann mal geguckt,
Valentina: so okay, wie und wann sind eigentlich so Bierbrauereien entstanden?
Valentina: Und man kann sehr weit zurückgehen, das kann man auf jeden Fall sagen.
Valentina: Also älteste Nachweise eines Braubetriebs hat man in einer Höhle gefunden im
Valentina: Gebiet der Natufienkultur, das ist im heutigen Israel, vor ungefähr 13.000 Jahren.
Valentina: Und was ich besonders lustig fand, als Funfact hier mal eingefügt,
Valentina: ist, dass Griechen und Römer Bier als Getränk der Barbaren verachtet haben.
Valentina: Was Tennant selbstverständlich ist, waren der Weintrinker.
Valentina: Und das hat sich dann mir so in der Weiterlesung natürlich auch ein bisschen
Valentina: erschlossen. Also es geht eigentlich bei, wenn man in die Historie guckt,
Valentina: immer so ein bisschen um Bier versus Wein oder Bier und Wein.
Valentina: Und es hängt ein bisschen daran natürlich, wo, also erstens mal muss man ja
Valentina: Weinberge kultivieren.
Valentina: Das ist natürlich aufwendiger und macht es damit sozusagen vielleicht auch teurer.
Andy: Ist es aber wirklich aufwendiger.
Valentina: Also für mich klang das überzeugend.
Andy: Ja, also ich glaube, Bier versus Wein, da kann man eigentlich fast den Limes
Andy: entlang gehen. Also die Brümer hatten da schon einen riesen Einfluss.
Andy: Aber ich meine, vom Aufwand her muss man sich jetzt auch wieder den Gedanken
Andy: klar machen, dass man muss ja das Getreide anbauen.
Andy: Von der Landwirtschaft her dann wird es gemelzt das heißt da ist noch ein Melzeprozess
Andy: dann der Hopfen wird angebaut,
Andy: Und dann fangen wir ja erst an mit dem Bierbrauen. Und das ist auch wieder ein
Andy: komplexerer Prozess, als jetzt einfach nur, ich sage mal in Anführungsstrichen,
Andy: gepresster Traubensaft zu vergären mit Hefe.
Andy: Das ist ja kein Prozess in dem Sinne.
Andy: Klar, der Anbau der Reben und die Sorten von Reben, das ist ganz knüppelharte Arbeit, keine Frage.
Andy: Aber wenn es um Komplexität geht, der Herstellung, ist Bier tatsächlich schwieriger
Andy: zu machen als Wein, würde ich mal sagen.
Valentina: Man hat auf jeden Fall in der heutigen Türkei das älteste bekannte Gebäude gefunden,
Valentina: wo man nicht so genau weiß, wofür es eigentlich dient. Es war so eine sehr große Anlage.
Valentina: Man hat rundherum auch keine weiteren Spuren von irgendwie sowas wie Ansiedlung,
Valentina: Ackerbau und Viehzucht gefunden, was ein bisschen irritierend ist,
Valentina: weil man daraus theoretisch schließen könnte, okay, wenn wir hier Rückstände
Valentina: finden von Bierproduktion, dann bedeutet das, dass Sesshaftigkeit tendenziell vielleicht sogar
Valentina: nachher kam. Erst war das Bier und die Sesshaftigkeit. Also man kann natürlich
Valentina: auch nicht sagen, weil es keine weiteren Überlieferungen da gibt oder so.
Valentina: Man weiß nur oder kann nur sehen, dass da offensichtlich Bier hergestellt worden
Valentina: ist und das auch in größeren Mengen.
Valentina: Und dass sich dort sehr viele Leute theoretisch versammeln konnten.
Valentina: Und das finde ich irgendwie ganz spannend.
Andy: Also eine Bierhalle.
Valentina: Eine Bierhalle, ja.
Valentina: Jedes Land hat ja so ein bisschen Vorlieben. Das haben wir ja schon angerissen,
Valentina: so ein bisschen, was Bier oder vielleicht auch Alkohol angeht und diese kulturell
Valentina: offenbar auch ziemlich tief verankert.
Valentina: Du hast ja schon erzählt, dass du natürlich Einblicke hast aus mindestens mal
Valentina: USA und Australien oder vielleicht auch darüber hinaus. Was hast du so für Unterschiede beobachtet?
Andy: Ich würde mal sagen, das Bier generell hat schon eine kulturelle Festigkeit in einigen Kulturen.
Andy: Aber ich würde mal sagen, in den USA ist es halt auch eher Neue-Welt-Kultur.
Andy: Also soweit ich weiß, wurde das hauptsächlich von den Europäern dann auf den,
Andy: nordamerikanischen Kontinent gebracht durch Deutsche, Tschechen und andere.
Valentina: Klar, die haben natürlich irgendwie so ihre Bierkultur erstmal mitgebracht.
Andy: Und auch Innovationen damit eingebracht. Also wir belächeln ja manchmal so die Amerikaner, die,
Andy: Mais oder auch Reis mit ins Bier mischen, aber das waren tatsächlich zwei Deutsche,
Andy: die das gemacht haben, weil im
Andy: Endeffekt in den USA zu dem Zeitpunkt nicht genug Gerste angebaut wurde.
Andy: Anheuser und Busch, also Anheuser-Busch.
Andy: Das waren zwei deutsche Brauer, die das quasi in den USA eingeführt haben.
Andy: Aber ja, ich meine, kulturell gesehen war es einfach auch ein irrsinnig wichtiger
Andy: Rohstoff oder Nahrungsmittelstoff.
Andy: Also in Frankreich zum Beispiel gibt es das Konzept von Bier de Garde,
Andy: aber das gibt es auch in anderen Ländern, also in Skandinavien habe ich schon
Andy: erwähnt mit Quaik, wo wirklich die Bauern auch Bier gebraut haben,
Andy: damit sie ihre Erntehelfer vor Infektionen durch schlechtes Wasser schützen konnten.
Andy: Das heißt, dieses Bier de Garde, das war wirklich Bier, was geschützt wurde,
Andy: für die Erntezeit, damit die Erntehelfer sicheres Getränk zu sich nehmen konnten.
Andy: Das ist natürlich, wenn man sich das überlegt, ein super wichtiges Konzept.
Andy: Und daher glaube ich, hat Bier generell auch in manchen Kulturen sehr hohen
Andy: Stellenwert oder zumindest mal gehabt.
Andy: Ich glaube, mittlerweile ist das so ein bisschen verflacht und ich glaube,
Andy: die Komplexität, was ins Bierbrauen reingeht, ist den meisten Leuten gar nicht bewusst.
Valentina: Ja, also wir waren jetzt im Winter tatsächlich bei Freundinnen in den USA und
Valentina: haben da auch in New Jersey eine lokale Brauerei gefunden und die haben auch
Valentina: eine irrwitzige Anzahl an Bieren da gehabt, teilweise mit Alkohol gehalten.
Valentina: Das dachte du liebes bisschen.
Valentina: Es gibt in Amerika natürlich auch eine Menge Biere, die einen ganz geringen Alkoholgehalt haben.
Valentina: Bei uns habe ich das Gefühl, ist das eher irgendwie so immer so eine Mitte.
Valentina: Und da war es halt schon sehr, also es gab fast keine Kneipe auch,
Valentina: in die man gegangen ist, die nicht irgendwie wahnsinnig viele Tabs mit unterschiedlichen
Valentina: Bieren hatten. Also das war immer ganz spannend, muss ich sagen.
Andy: Ja, das ist generell, glaube ich, verstärkt in Deutschland so und in der Historie
Andy: waren ja viele Kneipen auch direkt,
Andy: verträglich gebunden zu Brauereien und das heißt, die waren gar nicht in der
Andy: Lage noch irgendwie an Vielfalt zu denken und vielleicht andere Sachen noch.
Andy: Mit anzubieten. Aber ja, das ist generell, aber das ist, das ist,
Andy: was wir jetzt sehen, also ähnlich, was wir machen hier mit den verschiedenen
Andy: Zapfen, das kommt tatsächlich mehr und mehr,
Andy: dass Leute oder Kneipenbesitzer auch unabhängig bleiben und sich einfach Vielfalt,
Andy: mit ins Sortiment holen.
Andy: In der UK ist das auch ganz stark, in Holland hat der Markt sich auch gefühlt,
Andy: also es ist richtig explodiert in den letzten Jahren, in Skandinavien auch,
Andy: und dann in ein paar Gebieten in Frankreich, wo wir jetzt öfters sind,
Andy: so in die Charmonie-Gegenden in den Alpen auch, fahren jetzt im Sommer in die
Andy: Britannien, da soll es auch so schon sehr im Vormarsch sein.
Andy: Das heißt, es wird tatsächlich mehr und mehr und das merkt man in Deutschland auch.
Andy: Also in Deutschland war so ein bisschen so der Craft-Bier-Trend vielleicht so
Andy: Anfang der 2010er-Jahre, der dann allerdings relativ schnell verflogen ist, weil ich glaube.
Andy: Da ist, wie gesagt, dieses Missverständnis von was Craft Beer eigentlich ist,
Andy: und dann auch die Komplexität, mit der an die Materie rangegangen ist,
Andy: dass man gleich so viele extreme Sachen in den Markt gebracht hat,
Andy: hat das so ein bisschen den Konsum abgeschreckt, glaube ich.
Andy: Aber es kommt mittlerweile wieder ein bisschen in Fahrt.
Valentina: Also Alkohol trinken generell und vor allen Dingen Bier sehen wir jetzt natürlich
Valentina: ja auch wieder, wir sind mitten in der WM.
Valentina: Das geht eigentlich irgendwie auch nicht ohne Bier trinken ab,
Valentina: also zumindest wenn man so Public Viewings hat oder auch vielleicht mit Freunden.
Valentina: Also von daher Alkohol trinken oder Bier trinken ist schon so ein gemeinschaftliches Erlebnis, oder?
Valentina: Also die Frage ist ja überhaupt, warum trinken wir Alkohol?
Valentina: Da haben wir da eine einfache Antwort drauf. Wahrscheinlich nicht.
Andy: Das ist eine gute Frage. Es ist auf jeden Fall eine kulturelle verankerte Angewohnheit,
Andy: würde ich mal sagen, von uns.
Andy: Also erstmal haben wir natürlich viele historische Hersteller,
Andy: das heißt, das ist einfach schon seit Generationen verankert bei uns.
Andy: Also bei uns in Deutschland speziell, in der Kultur, aber auch in den weintrinkenden
Andy: Ländern oder verstärkt weintrinkenden Ländern wie Spanien oder Italien und Frankreich oder auch der Süden von,
Andy: also wo wir jetzt gerade sind, im südlichen Bereich von Deutschland.
Andy: Aber ja, das ist eine gute Frage. Ich glaube, das ist einfach kulturell,
Andy: da sind wir alle so mit reingewachsen.
Andy: Und es ist diese Geselligkeit auch, dieses miteinander in Ruhe sitzen.
Andy: Und das hat natürlich auch so ein Entspannungsgefühl. Also Alkohol hat natürlich,
Andy: für viele Leute einen beruhigenden Effekt. Kann natürlich auch mancher anders
Andy: sein, aber generell würde ich schon sagen, das ist eher so Teil der Entspannungskultur.
Valentina: Also interessanterweise las ich irgendwo, weil du jetzt kurz die Wirkung von
Valentina: Alkohol angesprochen hast, dass die Wirkung...
Valentina: Über das, was man natürlich jetzt einfach mal so biologisch vielleicht nachweisen
Valentina: kann, aber auch ein bisschen mit einem kulturellen Verständnis davon zusammenhängt.
Valentina: Also natürlich ist oft der Punkt so, Leute werden lauter, vielleicht aggressiv oder so.
Valentina: Aber es gibt tatsächlich auch Kulturen, ich weiß es tatsächlich nicht mehr so
Valentina: genau, aber da wirkt Alkohol offenbar überhaupt nicht so.
Valentina: Einfach weil das Verständnis anders ist oder man sich nicht so verhält.
Valentina: Also das muss eine weitere Komponente quasi dazu geben.
Andy: Ja, das ist tatsächlich ein guter Punkt. Also ich würde mal sagen, in Deutschland,
Andy: wo eigentlich Jugendliche, zumindest in meiner Generation, ich bin jetzt Gen-X,
Andy: also in meiner Generation wurden wir relativ früh an das Thema Alkohol herangeführt,
Andy: und haben somit auch irgendwie gelernt, damit umzugehen.
Andy: Und wir haben es auch als Vorbild von unseren Eltern gelernt,
Andy: wie die mit dem Thema umgehen.
Andy: Das war mir dann relativ schnell bewusst, dass es nicht in allen Ländern so
Andy: ist, als ich mit 18 in die USA gezogen bin.
Andy: Und das war dann auch Grenzgebiet nach Mexiko rüber. Das heißt,
Andy: mit 18 rüber, also Drinking Age in den USA ist ja 21. Das heißt,
Andy: wir sind zum Party machen und zum Trinken zu Fuß über eine Brücke nach Mexiko gegangen.
Andy: Und da hat man dann halt gesehen, wie die 18-jährigen Amerikaner,
Andy: die wirklich von zu Hause aus her eigentlich gar nicht in diese Thematik reingeführt
Andy: wurden, da eigentlich komplett die Kontrolle verlieren.
Andy: Und da war mir dann schon so bewusst, okay, das ist Alkohol und der Konsum von
Andy: Alkohol muss gelernt werden am besten.
Andy: Also man kann das auch so machen, aber das ist dann, würde man sagen, die harte Schule.
Valentina: Ja, lustigerweise, ich kann mich noch erinnern, ich weiß zwar nicht mehr,
Valentina: wie alt ich da war, aber meine Eltern waren sehr mäßige Trinker.
Valentina: Die haben ab und zu mal, mein Vater hat schon ganz gern mal ein Bier getrunken,
Valentina: die haben auch beide mal ein Glas Wein getrunken, aber das war eher selten und
Valentina: es gab auch nicht zu jedem Essen Wein oder Bier oder so irgendwas.
Valentina: Und ich weiß, dass ich irgendwann mal neugierig gefragt habe, ob ich probieren darf.
Valentina: Und dann hat mir, ich weiß nicht mehr, wer von meinen Eltern,
Valentina: das war halt erklärt, also Alkohol ist so eine Sache.
Valentina: Wenn man ein bisschen was davon trinkt, ist okay. Wenn man irgendwann,
Valentina: wenn man zu viel davon trinkt, wird man lustig und irgendwann wird man sehr merkwürdig.
Valentina: Oder komisch. Ich weiß die Wortwahl nicht mehr. Und das hat mich derartig abgeschreckt,
Valentina: dass ich nicht mal mehr probieren wollte.
Valentina: Ich war sehr lange raus aus dem Thema Alkohol. Ich glaube, ich habe dann wirklich
Valentina: erst so mit 15, 16 ab und zu mal was getrunken und wie das bei Teenagern so
Valentina: ist, das geht dann relativ schnell mal schief, weil auch das ist so eine Frage,
Valentina: mit der ich mich dann jetzt in der Vorbereitung nochmal auseinandergesetzt habe.
Valentina: Wenn man anfängt mit Alkohol, trinkt man ja nicht aus Genuss,
Valentina: sondern eigentlich nur für Wirkung.
Valentina: So wie das vielleicht im alten Ägypten war, für die Göttin Hathor oder so.
Valentina: Da komme ich gleich noch dazu.
Andy: Okay, sehr gut.
Valentina: Oder wie war das bei dir?
Valentina: Also man trinkt nicht mit 15, 16 irgendwo auf einer Party, wenn man denkt,
Valentina: ach, hast du dieses hervorragende Craft-Bier vielleicht schon mal probiert?
Valentina: Sondern man haut sich willenlos Tachen in die Rübe.
Valentina: Und es geht ja dann relativ schnell, dass es nicht mehr gut ist.
Valentina: Dass man komisch wird, wie meine Eltern gesagt haben.
Andy: Ja, da wird man komisch, ja. Nee, da hast du recht. Zu meiner Jugend gab es
Andy: natürlich hier in Deutschland noch kein, also es gab zwar handwerklich gebrautes
Andy: Bier, aber das war natürlich auch nicht eher so das, was bei mir im Rucksack war damals.
Andy: Also ich kann noch dazu sagen, bei uns in der Familie oder bei mir in der Familie
Andy: war es auch so, dass eigentlich gemäßig getrunken wurde, aber schon regelmäßig und auch manchmal viel.
Andy: Also mein Opa war zum Beispiel in der Brauerei tätig für 40 Jahre.
Andy: Mein Großonkel war Braumeister bei Schönramer, südlich von München.
Valentina: Du hast bayerische Wurzeln.
Andy: Wir haben immer noch Hopfenbauern in der Familie, wo wir auch viel von unseren
Andy: Hopfen herkriegen. Das heißt, Bier war immer so ein Thema.
Andy: Also ich kann mich noch daran erinnern, Urlaub bei Oma und Opa.
Andy: Und um 16 Uhr kommt mein Opa halt nach Hause mit seinem Overall,
Andy: den Grünling oder weiß ich, wie man das bezeichnet, ganz den grünen Einteiler halt.
Andy: Und hat auf jeden Fall schon ein bisschen nach Bier gerochen. Also keine Frage.
Andy: Und ja, das war eigentlich immer so ein Thema. Aber wie gesagt, weil es eben,
Andy: Und eigentlich immer präsent war, auch wenn Leute nicht komisch wurden,
Andy: also betrunken jetzt, war das auf jeden Fall ein normales Umgehen,
Andy: würde ich mal sagen, mit der Thematik.
Valentina: Also es gibt, so habe ich gelesen in der Historie, schon ein paar Kulturen,
Valentina: also vor allen Dingen im alten Ägypten und so weiter, da wurde wirklich exzessives
Valentina: Kampftrinken aus religiösen Gründen betrieben.
Valentina: Ich habe das ja schon erwähnt, im alten Ägypten besoffen man sich für die Göttin
Valentina: Hathor einmal jährlich bis zum Erbrechen.
Valentina: Das war so 3500 vor Christus.
Valentina: Aber getrunken wurde da natürlich auch nicht nur aus religiösen Gründen.
Valentina: Das Bier war quasi neben Brot des Grundnahrungsmittels, das hast du ja auch
Valentina: schon kurz angesprochen.
Valentina: Und vor allen Dingen auch in Zahlungsmitteln. Man hat Arbeiter damit bezahlt.
Valentina: Die kleinste im Pharaon-Land bisher entdeckte Brauerei hatte eine Produktionskapazität
Valentina: von über 1000 Litern am Tag.
Valentina: Also amtlich, würde ich denken.
Valentina: Also Alkohol und Religion, da sind wir schon im Thema drin. Die westliche Welt
Valentina: hat wohl offenbar nicht so eine Kampftrink-Tradition.
Valentina: Aus religiösen Gründen jedenfalls nicht.
Valentina: Aber schon ab dem siebten Jahrhundert wurde in Klöstern gebraut.
Valentina: Das ist ja, das ist vielleicht heute tendenziell eher noch so Marketing,
Valentina: aber was mich irritiert daran ist, dass wenn man, natürlich wird auch in der
Valentina: Bibel Alkohol erwähnt, aber eher Wein.
Andy: Ja, stimmt.
Valentina: Das passt irgendwie, passt das für mich nicht so.
Andy: Ja,
Andy: das ist so ähnlich wie mit den, wie heißen die Dinger jetzt?
Andy: In Schwaben gibt es doch diese Nudeln, wo was drin versteckt ist, so Fleisch.
Valentina: Ravioli?
Andy: Nee, nee, das ist in Italien. Maultaschen? Maultaschen, genau.
Andy: Bier ist also ähnlich wie mit Maultaschen. Vielleicht ist es daher gekommen,
Andy: weil die Mönche zur Fastenzeit keinen Wein trinken durften.
Valentina: Stimmt, Bier hat das Fasten nicht gebrochen.
Andy: Bier, genau. Und das ist ja mit den Maultaschen genauso. Da ist das Fleisch
Andy: quasi im Teig verschwägt.
Andy: Ich glaube, sie wurden auch von den Klösteren erfunden.
Andy: Also ich denke mal, das hat damit was zu tun.
Valentina: Ja, ich meine, Klöster waren natürlich auch wichtige Zentren für Handel und für Wissen und so.
Valentina: Und das muss schon so ab dem 7. oder 8. Jahrhundert, seitdem wurde Bier in Klöstern gebaut. Aber ja.
Andy: Ja, also manche Klöster machen es ja immer noch. Bei manchen hast du recht,
Andy: es ist nur ein Marketing-Gimmick, da steht da noch der Name drauf.
Andy: Aber tatsächlich wird es irgendwo industriell hergestellt.
Andy: Belgien hat auch eine ganz große Kloster-Bierkultur, wo auch immer noch zum
Andy: Teil, sagen wir mal in Anführungsstrichen, die weltbesten Biere hergestellt werden.
Andy: Mit dem Auto muss man sich vorher anmelden und jeder darf nur eine Kiste kaufen und so weiter.
Andy: Da gibt es schon so ein bisschen Hype, der da rumgemacht wird.
Valentina: Als nächstes habe ich auf dem Zettel so die Frage, wer eigentlich wann Bier
Valentina: gebraut hat und wo. Wir haben ja schon kurz angesprochen, dass das oft Frauensache
Valentina: war, also zum Beispiel in England.
Valentina: Aber auch schon viel früher. Ich habe gelesen, dass zum Beispiel im Lande Sumer,
Valentina: das ist heute der südliche Irak, auch da haben das Frauen gemacht.
Valentina: Da gab es Bier in Tavernen, die gibt es dann ja auch schon.
Valentina: Und aus Aufzeichnungen geht wirklich eindeutig hervor, dass diese Tavernen immer in Frauenhand waren.
Valentina: Auch im mittelalterlichen England, das hatten wir schon.
Andy: Da passen wir genau rein, weil die Brauerei gehört auch schar.
Valentina: Du bist hier quasi nur angestellt.
Andy: Ich bin nur angestellt.
Valentina: Ja, aber was ich auch ganz spannend fand, wir sitzen jetzt hier in eurem Taproom
Valentina: und dass es überhaupt öffentliche Orte zum Trinken gibt, ist tatsächlich auch
Valentina: noch nicht so eine lange Geschichte.
Valentina: Das ist eben auch wohl zum Teil, zumindest in England so entstanden,
Valentina: dass eben diese Ale-Weiber dann irgendwann Leute auch in ihre Küche gelassen
Valentina: haben. Und dann war das irgendwann zack, fertig, papp.
Valentina: Also ich verkürze das jetzt sehr, aber...
Andy: Ja, ich glaube, das gab es in Deutschland auch. Also Einbeck ist ja auch so
Andy: eine urdeutsche Bierstadt, würde ich mal sagen. Und ich glaube,
Andy: da habe ich das auch mal irgendwo gehört, auch gelesen.
Valentina: Ja, also wir hatten es auch schon von diesem Thema Hopfen.
Valentina: Damit klappt alles viel besser. Bier ist länger haltbar, kann in größeren Mengen produziert werden.
Valentina: Und das war dann sozusagen so ein Game Changer auch offenbar überall,
Valentina: weil das Bier dann eben auch über größere Distanzen transportiert werden konnte.
Andy: Ja, genau. Und da gibt es auch die schöne Geschichte vom India Pale Ale,
Andy: also dem IPA, was so das Flagship-Bier-Stil ist von der Craft-Bier-Szene.
Andy: Und die Geschichte dahinter ist, dass während der Kontinuitat die Briten per
Andy: Seeweg Indien mit Bier versorgt haben.
Andy: Und um es für den langen Seeweg haltbar zu machen, haben sie es stärker eingebaut.
Andy: Das heißt höhere Alkoholgehalt und mit mehr Hopfen und Hopfen ist halt ein Stoff, der ja zur ähm,
Andy: Wie heißt es jetzt? Also Haltbarkeitsstoff. Ja. Das heißt jetzt irgendwie anders,
Andy: aber mir fällt nichts anderes ein jetzt.
Andy: Und die Idee war, dass das Bier dann in Indien verdünnt wird und ausgeschenkt wird.
Andy: Und irgendwie haben sie das mit dem Verdünnen wohl nicht richtig vergessen oder so.
Andy: Und so ist dann natürlich der Bierstil entstanden, also sagt man heutzutage so.
Valentina: Also das heißt, deswegen ist das stärker?
Andy: Das ist tatsächlich, ja, das ist, Indienpil ist also sechs Prozent aufwärts generell vom Bierstil.
Valentina: Ja, Alkohol und Macht habe ich doch als Stichwort auf dem Zettel.
Valentina: Das fand ich auch ganz spannend, dass es natürlich auch was mit Macht zu tun
Valentina: hat und oft vielleicht auch ganz simpel mit Angeberei, dass man damit angibt,
Valentina: dass man sehr viel trinken kann, ohne betrogen zu werden oder sehr viel verträgt.
Andy: Ja, ist mir jetzt persönlich, ja doch, ja ich weiß nicht, ob das Macht ist,
Andy: aber mit Angeberei, das kann schon, das kommt schon manchmal vor, ja.
Andy: Oder zumindest in der Jugend war das schon.
Valentina: Aber eigentlich ist es natürlich absurd, wenn du damit angibst,
Valentina: dass du sehr viel verträgst, dann ist das ja, das macht gar keinen Sinn.
Valentina: Das wäre so, als würdest du sagen, wow, ich kann wahnsinnig viel LSD nehmen, ohne zu halluzinieren.
Valentina: Ja, aber das macht doch gar keinen Sinn. Da kannst du ja auch Wasser trinken.
Valentina: Das ist doch der Sinn der Sache. Das ist doch der Sinn der Sache.
Valentina: Ich las aber auch an die Anekdote von zum Beispiel einem...
Andy: Das ist auf jeden Fall billiger, wenn man nicht so viel trinken kann.
Valentina: Eigentlich schon. Also das ist mir aber wirklich diese Skurrilität.
Valentina: Es wäre wirklich erst in der Beschäftigung damit aufgegangen.
Andy: Also es macht keinen Sinn.
Valentina: So damit anzugeben. Es ist teuer und man trinkt ja letztlich.
Valentina: Also ich sage mal so, im Normalfall, wir wollen ja hier nicht zum maßlosen Trinken
Valentina: auffordern oder so. Es geht ja schon darum, dass man das irgendwie maßvoll macht.
Valentina: Dass das mal zu mehr wird. Okay, das passiert ja jedem mal.
Valentina: Aber es macht eigentlich keinen Sinn, damit einen auf dicke Hose zu machen.
Valentina: Es sei denn, man ist unsympath, wie zum Beispiel Stalin von dem bekannt ist,
Valentina: dass er Alkohol gerne benutzt hat, um
Valentina: sein ganzes Politbüro irgendwie unter Druck zu setzen, zum Trinken zu nötigen,
Valentina: selbst nicht mitzumachen und dann zu schauen, wie die Leute sich dann blamiert
Valentina: haben. Weil man kann ja nicht ablehnen, das ist ja auch unhöflich.
Andy: Ja, bei Stalin ablehnen ist wahrscheinlich unhöflich gewesen.
Andy: Das wäre eine schlechte Idee gewesen. Das wäre eine schlechte Idee.
Valentina: Ja, aber mir geht es manchmal so, zum Glück bin ich noch nicht auf Leute wie
Valentina: Stadien getroffen oder so, aber manchmal finde ich es tatsächlich ein bisschen
Valentina: anstrengend, wenn man so in Gemeinschaft ist und dann nicht trinken möchte.
Valentina: Und manchmal habe ich dafür einfach exakt keinen Grund, außer ich habe keinen
Valentina: Bock. Das, was hier so an Alkohol gibt, finde ich nicht verlockend.
Valentina: Ich habe keine Lust auf einen absolut teuren Cocktail oder so.
Valentina: Aber wenn man dann nicht sagt, ich fahre, ist so, bringst du denn nichts?
Valentina: Das finde ich manchmal ein bisschen nervig.
Andy: Ja, das stimmt tatsächlich. Also da ist schon so ein bisschen kultureller Zwang dann da.
Andy: Und da kann ich halt nur sagen, unsere frisch gepresste Apfelschon ist auch sehr, sehr lecker.
Andy: Und wir haben ja auch manchmal alkoholfreie Optionen, also biermäßig auch.
Andy: Aber ja, da hast du glaube ich schon recht, dass schon dieser Gruppenzwang um
Andy: Thema Alkohol, der ist auf jeden Fall präsent.
Valentina: Noch eine lustige Anekdote zum Thema, kurz zurück nochmal Religion und Wein.
Valentina: Ich bin gestoßen auf den nordischen Gott Odin, der tatsächlich nur Wein getrunken
Valentina: hat. Also wirklich nur, der hat auch nicht gegessen. Es ist einfach nur Wein.
Valentina: Man wundert sich nicht, dass sein Name offenbar direkt übersetzt der Rasende
Valentina: bedeutet. Denn wenn man nur Wein trinkt auf leeren Magen, weiß ich nicht.
Valentina: Das ist auf jeden Fall vielleicht keine so gute Idee.
Valentina: Aber noch skurriler finde ich ja, dass es für einen nordischen Gott nicht so viel Sinn macht.
Andy: Ja, eigentlich nicht, weil das ist ja eher dann Bierland.
Valentina: Ja, aber vielleicht ging es darum, dass es so ein Statussymbol war.
Valentina: Ja, teures Bier. Ich hole ihn.
Andy: Vielleicht.
Valentina: Lassen wir uns mal ein bisschen über Popkultur reden. Eine gute Überläutung
Valentina: wäre, dass ihr habt auch ab und zu alkoholfreie Optionen.
Valentina: Ich bin nämlich, ich habe mal so ein bisschen geguckt, was gibt es denn an fiktiven
Valentina: Bieren? Das findet ja immer auch in so fiktiven Story-Universen statt.
Valentina: Und zum Beispiel bei Harry Potter gibt es das Butterbier. Und es ist offensichtlich
Valentina: sehr unbedenklich. Es wird nämlich auf Schulfesten ausgeschenkt.
Valentina: Lediglich Hauselfen, die vertragen das nicht gut. Es gibt eine Hauselfe,
Valentina: Winky, glaube ich, ist die, die ist alkoholabhängig geworden,
Valentina: Butterbierabhängig geworden, hat sich quasi in ihre Sorgen und Nöte in Butterbier ersoffen.
Andy: Ja, da gibt es tatsächlich auch eine reale Parallele dazu.
Andy: In Belgien gab es ein Tafelbier und das war auch ein Niedrigalkoholbier,
Andy: was auch in den Schulen zum Teil ausgeschenkt wurde. Also in Belgien gab es
Andy: das so in den 50er, 60er Jahren.
Andy: Das ist Tafelbier. Hatten wir auch mal eins am Start, aber das war tatsächlich nicht ganz so.
Andy: Da fragen Leute immer noch danach. Aber im Endeffekt haben wir es mal aus dem
Andy: Sonnenland genommen, weil es hat sich nicht so gut verkauft, aber,
Andy: einzelne Leute fragen natürlich noch dazu.
Valentina: Also Butterbier trinkt man, das aus Harry Potter trinkt man offensichtlich eher
Valentina: warm. Das ist eher so was Malzhaltiges Getränk oder so. Das kann man theoretisch
Valentina: auch nicht alkoholisch machen. Ich habe auf jeden Fall mal ein Rezept rausgesucht und das verlinkt.
Valentina: Das kann man vielleicht ganz gut noch zu Hause machen, aber vielleicht kann
Valentina: oder will nicht jeder zu Hause noch ein Bier brauen.
Andy: Das ist einfach, als man denkt.
Valentina: Ja, offensichtlich.
Andy: Ich habe mal eine Idee gehabt zu einer Fernsehshow, so einer Reality-TV-Show,
Andy: wo ich mit einer Kameracrew dann irgendwo klingel, nur mit Malz und Hopfen und
Andy: Hefe, ohne zu sagen, wir brauchen jetzt bei dir ein Bier.
Andy: Nur mit den Sachen, die sie zu Hause in der Küche oder weiß ich wo haben.
Valentina: Ja.
Andy: Aber ja, kam bis jetzt noch nicht die Option.
Valentina: Schauen wir mal.
Andy: Vielleicht durch den Podcast.
Valentina: Ja, vielleicht wird das Konzept ja noch was. Wenn nicht, YouTube-Format.
Andy: Ja, stimmt.
Valentina: Popkultur oder fiktive Biere, fällt dir irgendeins ein, was aus der Erinnerung so...
Andy: Ja, klar. Ja, Simpsons würde ich mal sagen. Daft Guy und Daft Bier.
Andy: Das ist halt eher auch wieder so, also die Simpsons, die spiegeln ja auch so
Andy: ein bisschen die Gesellschaft wieder und das ist auf jeden Fall der Teil der
Andy: Gesellschaft, den man sich so vorstellt, wenn man Industriebier hört.
Valentina: Es gibt ja auch regelmäßig Kneipenszenen, da hängen sie ja alle rum.
Andy: Mit Mo, ja, genau. Und die Prank Calls mit Bart sind natürlich auch ganz lustig gewesen.
Andy: Aber ich kenne die tatsächlich alle nur auf Englisch. Das heißt,
Andy: ich kenne auf Deutsch Simpsons, weil ich als kleines Kind auch schon in den
Andy: USA gewohnt habe, habe ich die Simpsons auf Englisch kennengelernt.
Andy: Und als ich dann zwischenzeitlich wieder in Deutschland gewohnt hatte,
Andy: bin ich mit den deutschen Stimmen nicht klargekommen.
Valentina: Ja, das geht da nicht mehr.
Andy: Das ging halt überhaupt nicht für mich. Das heißt, ich habe die Simpsons wirklich
Andy: nur auf Englisch am Kopf.
Valentina: Ja. Apropos auf Englisch, ich fand auch noch das Pisswasser.
Andy: Das kannte ich tatsächlich noch gar nicht.
Valentina: Ich verlinke auch, damals gibt es Werbespots, das ist aus GTA,
Valentina: die ja bekanntlich immer sehr viel auch reales Leben parodiert haben.
Valentina: Oder wenn man da ein Auto, ich sage mal, vorsichtig geliehen hat,
Valentina: irgendwo herumstand, konnte man ja Radios anmachen, hat verschiedene Radiostationen gehabt.
Valentina: Und da kam immer auch Werbung und die haben sich wirklich viel Mühe gemacht
Valentina: für was, was ja eigentlich nicht Teil der Story war, aber wahnsinnig gut.
Valentina: So viel Details da reinzubringen. Und da gab es Werbespots für dieses Pisswasser.
Valentina: Es schreibt sich auch tatsächlich mit scharfem S und Wasser und wird nur Pisswasser ausgesprochen.
Valentina: Es ist aber tatsächlich auch, wenn der Name deutsch klingt, eine Parodie auf
Valentina: Budweiser gewesen. Ist irgendwie ein bisschen naheliegend überlegt. Macht mehr Sinn, ja.
Valentina: Das fand ich aber unglaublich komisch. Also den Werbespot darf man sich eigentlich
Valentina: fast nicht anhören. Es ist wahnsinnig rassistisch, sexistisch und so.
Valentina: Es ist halt eher der GTA, ne?
Valentina: Aber es gibt immer noch, es gibt, ich glaube, ich weiß nicht,
Valentina: ob diese Werbespots noch zu hören sind, das aktuellste Spiel ist ja immer noch nach wie vor GTA 5.
Valentina: Ich weiß gar nicht, GTA 6, glaube ich. Ob das dieses Jahr noch kommt oder,
Valentina: ich glaube, Ende des Jahres meine ich. Aber ich habe nicht, ich werde das auflösen,
Valentina: ich schaue das nochmal nach.
Valentina: Aber auf jeden Fall im aktuellen neuesten Spiel gibt es dieses Pisswasser immer noch.
Valentina: Also man hat immer mal Werbung, wenn man so rumfährt. Muss ich gut verkaufen.
Valentina: Aber deutsches Bier gibt es ebenfalls, popkulturelles, das ist aber jetzt wirklich
Valentina: schon ein bisschen weiter zurück, nämlich Börgstoff.
Andy: Ja, mit Werner. Ja. Ja, das ist ja so meine Generation. Die Werner-Filme kamen
Andy: raus, dass ich so, ja, weiß nicht.
Valentina: Hau weg den Scheiß. Hau weg den Scheiß, ja. Schön gerutsch dazu.
Valentina: Ja, er wollte das wohl auch selbst rausbringen. Ja, es gibt ja auch.
Andy: Also es gibt Börgstoff, aber ich weiß nicht, ob der das selber ist rausgebracht.
Valentina: Also er wollte das selbst machen, war dann ein bisschen schwierig,
Valentina: glaube ich, mit den Markenrechten. Also da hat er einfach auch natürlich keine
Valentina: Ahnung davon, wie das alles funktioniert. Er hat es dann am Ende,
Valentina: glaube ich, über eine Hannoveraner-Brauerei rausgebracht.
Valentina: Inzwischen macht das ganz klassisch Flensburger. Das gibt es immer noch.
Andy: Okay, passt ja auch zur Flasche dran.
Valentina: Ja, ja. Gibt es ein Popkultur-Universum, wo du sagst, da hätte ich Bock drauf?
Valentina: Keine Ahnung, von Star Wars bis zu, ich weiß nicht was, in Peppa Pig wäre es unpassend.
Andy: Ja, das wäre tatsächlich unpassend.
Valentina: Eher so ein Butterbier-Bereich.
Andy: Ja, eigentlich weniger, aber auch nur, weil ich sage, also wir haben ja,
Andy: wir lassen so unseren kreativen Willen auch schon ihren Lauf,
Andy: oder ihren Lauf. Und das heißt, ähm,
Andy: Ich weiß nicht, vielleicht so Back to the Future oder sowas in der Richtung.
Valentina: Ja, was wäre das für ein Bier?
Andy: Ja, da könnte ja alles sein. Könnte denn das Hoverboard Pale Ale sein?
Andy: Also das ist ja dann alles möglich. Also in der Zukunft und in der Vergangenheit.
Valentina: Aber vielleicht man könnte zum Beispiel nächstes Jahr im Mai am Star Wars Tag,
Valentina: Könntest du zum Beispiel so ein, keine Ahnung, ein Todessternmold machen oder ein Endor-Alen?
Andy: Ja, natürlich. Also hin und wieder machen wir ein paar lustige Sachen. Ich weiß halt nicht.
Valentina: Ob das markenrechtlich geht.
Andy: Ja, da muss man tatsächlich ein bisschen aufpassen. Also wir haben ja generell,
Andy: versuchen wir schon unsere eigenen Sachen rauszubringen. Aber ja,
Andy: da muss man sicherlich in die vorsichtige Schiene fahren.
Andy: Aber da sind wir auf der glücklichen Seite, dass wir noch so klein sind,
Andy: dass eh nichts zu holen ist.
Valentina: Wir sagen es Disney nicht, die hören das nicht.
Valentina: Es gibt, also ich spiele schon seit ungefähr gefühlt 200 Jahren World of Warcraft
Valentina: und da gibt es das Braufest, ganz zufällig im Oktober.
Valentina: Aus markenrechtlichen Gründen heißt das Braufest. Und da gibt es dann zum Beispiel
Valentina: so, da gibt es unterschiedliche Quests immer, also keine Ahnung,
Valentina: das Bier des Monats rausfinden oder so. Du musst dann zwölf Biersorten testen,
Valentina: kreuz und quertig die Welt.
Valentina: Da gibt es dann so lustige Sachen wie, ich habe es mir extra ausgesucht,
Valentina: wo steht es denn eigentlich, das Blubberbock oder das Frühlingsstarkbier.
Andy: Das mit Blubberbier hatte ich letztens auch die Idee, das mit Timmy der Wahl.
Andy: Das ist natürlich jetzt ein bisschen magaber, aber da kamen so die Ideen mit Blubberbier.
Valentina: Und was ich auch ganz spannend finde, dass da die Zwerge vor allen Dingen für
Valentina: die Bierbrauerei zuständig sind und auf der Seite
Valentina: der anderen Fraktionen sind es die Orks, also die eher schnöseligen Elfen,
Valentina: die brauen offenbar kein Bier.
Andy: Okay, die trinken dann Wein.
Valentina: Zumutlich. Müsste ich nachgucken. Aber
Valentina: ich habe auch jetzt im Winter in den USA waren wir in einer Arcade.
Valentina: Das ist ja leider eine Kultur, die in Deutschland, in Deutschland einfach,
Valentina: ach ich möchte mich gar nicht, habe ich in anderen Folgen mich schon drüber echauffiert.
Valentina: Auf jeden Fall waren wir in einer Arcade mit dem schönen Namen Yestercade,
Valentina: weil die meisten Arcades natürlich einfach ältere Modelle sind.
Valentina: Da gab es ein Spiel, das ich gefunden habe. Das ist so eine Art mechanisches
Valentina: Arcade-Spiel. Das heißt Ice Cold Beer von einem Hersteller namens Taito.
Valentina: Ich weiß nicht, ob ich die richtig ausspreche. Japanischer Hersteller.
Valentina: Die könnte man kennen, weil sie Space Invaders gemacht haben. Das ist so ein Automat.
Valentina: Das sieht aus wie so ein großes Bierglas quasi.
Valentina: Also nicht der ganze Automat, aber das Front sozusagen wie so ein Bierglas.
Valentina: Und es sind lauter Löcher drin, die so ein bisschen Bier-Bubbles darstellen könnten.
Valentina: Und du musst halt, das wird dann ein Loch leuchtet und du hast so eine Stange,
Valentina: auf der eine Kugel buxiert wird und du musst es links und rechts mit zwei Joysticks,
Valentina: musst du diese Kugel mit Hilfe der Stange in das erleuchtete Loch buxieren.
Valentina: So ein richtig nerviges Geduldsspiel. Nach fünf Minuten möchtest du das Ding eintreten.
Valentina: Aber ich habe mit großer Begeisterung trotzdem ewig herumgefummelt.
Valentina: Und wenn du das geschafft hast, dann wird es resettet und dann leuchtet ein
Valentina: anderes Loch auf. Und es wird halt immer komplizierter.
Valentina: Aber was ich auch witzig fand, war, ich habe mal nachgeguckt,
Valentina: was ist denn Taito eigentlich für eine japanische Firma?
Valentina: Aber gegründet wurde die von einem Ukrainer, der Wodka nach Japan importiert hat.
Valentina: Schließt sich, da kreist es zum Alkohol wieder ja klar, krass
Valentina: ich glaube, dass Ice Cold Beer keine große Karriere gemacht hat im Videospiel
Valentina: Arcade Bereich, aber ich fand es lustig auch das habe ich mal verlinkt,
Valentina: dass man sich das angucken kann ich weiß nicht, ich habe es glaube ich echt
Valentina: wahnsinnig schlecht beschrieben,
Andy: Ja bin ich mal gespannt aber es würde.
Valentina: Ich habe mal als ich das gesucht habe wie das aussieht und ob es da Videomaterial
Valentina: irgendwo gibt oder so, habe ich auch ein paar Hersteller gefunden die so alte
Valentina: Ice Cold Beer Automaten noch verkauft.
Valentina: Also ich finde, das würde sich wahnsinnig gut machen. Das wäre mega, oder?
Valentina: Vielleicht finden wir günstig einen solchen Automaten.
Valentina: So, wo sind wir denn hier?
Valentina: Und Untappt, ein soziales Netzwerk für Bierfans quasi, da bin ich zum ersten
Valentina: Mal auch hier bei dir im Taproom drauf gestoßen, weil du das ja hier auf so
Valentina: einem Display hast, da habe ich gesagt, hier checken Leute ein,
Valentina: die irgendwie dieses Bier getrunken haben.
Valentina: Ich kann ja das gar nicht. Erklär doch mal, was das ist, Untappt.
Andy: Ja, Untappd ist im Endeffekt eine Bierbewertungs-App und man kann halt durch
Andy: seine Check-Ins sehen, was für Biere und welche Biere man schon gehabt hat.
Andy: Und dann gibt es natürlich etliche Statistiken, ist auch so ein bisschen Gamification
Andy: dabei. Man kriegt Badges, wenn man von Bieren aus verschiedenen Ländern oder
Andy: verschiedene Bierstile getrunken hat.
Andy: Und ich würde mal sagen, für uns Brauer ist das so eine Hassliebe mit Untap,
Andy: weil wir natürlich unsere Biere am liebsten objektiv bewertet sehen wollen.
Andy: Also basierend auf das brauliche Handwerk und nicht pur auf Geschmack.
Andy: Und da kommt man manchmal mit Antap-Nutzern auch vorbei, die halt eine andere
Andy: Sichtweise haben, die halt wirklich nur Biere bewerten, mag ich das Bier oder mag ich das nicht?
Andy: Ob das jetzt handwerklich gut gebraut ist oder nicht, ist denen egal.
Andy: Wenn sie es nicht mögen, geben sie es halt 0 oder 0,1 oder was weiß ich was.
Valentina: Siehst du, da habe ich so gar nicht genau drauf geantwortet.
Andy: Und das tut natürlich uns Brauern schon weh, weil am Ende wäre das mit dem Bier
Andy: nichts verkehrt. Aber es gibt natürlich Durchschnittsbewertung.
Andy: Und die Durchschnittsbewertung ist natürlich auch für viele,
Andy: würde man sagen, Kneipen, die vielleicht das Bier ins Sortiment aufnehmen wollen.
Andy: Wenn der Durchschnitt nicht so hoch ist, dann wird das Bier halt meistens oder oft halt auch nicht.
Valentina: Gucken da Leute drauf in deiner Erfahrung?
Andy: Da gucken Leute drauf.
Valentina: Also die gucken, was sie so für Bier...
Andy: Nein, Besitzer und so, ja.
Valentina: Also mich, ich fand es einfach nur lustig, weil ich habe zum Beispiel auch eine
Valentina: ganze Weile so eine App benutzt, die hieß Foursquare, gibt es nicht mehr oder
Valentina: es dann verkauft war, aber ich fand das mega lustig.
Valentina: Also wer das nicht mehr so, nicht auf dem Schirm hat oder nicht kennt oder so,
Valentina: dann konnte man halt an öffentlichen Orten über eine App einchecken und hat
Valentina: natürlich dann auch so Badges und Achievements bekommen. Man konnte dann,
Valentina: wenn man sehr häufig irgendwo eingecheckt hat, Bürgermeister oder Bürgermeisterin werden.
Valentina: Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Das war auch eine Zeit lang sehr erfolgreich,
Valentina: weil man sich dann natürlich mit diesen Badges geprüstet hat.
Valentina: I'm on a boat war dann irgendwie was witzig. Das hat einfach Spaß gemacht.
Valentina: Und dann haben die das verkauft, umbenannt und so umgestrickt,
Valentina: dass man es einfach in die Tonne treten konnte.
Valentina: This is why we can't have nice things.
Valentina: Weil immer irgendjemand kommt, der dann damit Geld machen will.
Andy: Ja, mit Untapped sehen wir auch schon jetzt so ein paar Sachen.
Andy: Also die haben es jetzt auch tatsächlich schon erweitert. Also das kann man
Andy: nicht nur Bier einchecken, sondern auch eine Cola oder halt Wein oder Whisky
Andy: oder Gin oder weiß ich was.
Valentina: Wo kommt es überhaupt her?
Andy: Das ist aus den USA. Ja, und das kam halt, ja, also wir benutzen es,
Andy: also ich bin Privatnutzer wahrscheinlich schon seit fünf oder sechs Jahren und
Andy: dann irgendwann haben wir uns dann überlegt,
Andy: halt auch das Untapped for Business zu nehmen, also weil wir halt ein digitales
Andy: Menü auch erstellen können und dann viel mehr Optionen haben,
Andy: auch mit den Kunden zu kommunizieren.
Andy: Das heißt, ja, daher, also auf der einen Seite,
Andy: Klar, wir mögen es, weil im Endeffekt hat man diesen Kundenkontakt.
Andy: Auf der anderen Seite ist es natürlich immer noch Kundenkontakt übers Internet.
Andy: In manchen Fällen sehr unpersönlich, in manchen Fällen unfair,
Andy: missverstanden und solche Sachen.
Andy: Aber im Großen und Ganzen, also wir sehen eher die Vorteile als die Nachteile,
Andy: weil eben wir auch in der Nähe vom Frankfurter Flughafen sind und internationale,
Andy: Reisende manchmal halt einfach nur auf der Tab-App gucken, wo ist eine Brauerei.
Andy: Und da sind wir natürlich dann relativ nah und die kommen dann halt mit einem
Andy: Taxi oder über, kommen die da halt dann her.
Andy: Das heißt, wir gewinnen schon Kunden, die wir sonst halt nicht gewinnen würden.
Valentina: Ja, also es ist schwer zu sagen natürlich, wie groß das in Deutschland ist.
Valentina: Ich würde denken, tendenziell eher nischig.
Andy: Ist nischig? Also unser Geschäftspartner sagt uns, im Rhein-Main-Gebiet sind
Andy: ungefähr 30.000 bis 40.000 Nutzer.
Valentina: Ja. Also das ist...
Valentina: Ja, naja gut, aber wie gesagt, mit der Nähe zum Flughafen und mit einer gewissen
Valentina: Prominenz vielleicht von dem Netzwerk in den USA oder so, macht das natürlich
Valentina: schon Sinn zu gucken, wenn man sich dafür interessiert.
Valentina: Feste.
Andy: Oh ja, wir lieben Feste.
Valentina: Ja, also ich meine, das bekannteste Bierfest, brauchen wir nicht drüber reden,
Valentina: weltweit ist wahrscheinlich das Oktoberfest.
Andy: Ich dachte, das ist Mai-Fest von uns.
Valentina: Das Oktoberfest.
Andy: Oktoberfest, ja. Wir dürfen es auch nicht Oktoberfest nennen.
Valentina: Nee. Aber überhaupt war mir nicht so, also ich muss gestehen,
Valentina: ich war noch nie auf dem Oktoberfest.
Valentina: Ich habe auch überhaupt kein großes Interesse dahin zu fahren,
Valentina: weil ich inzwischen auch das Gefühl habe, klar, das ist international natürlich
Valentina: ein Ding, dass wenn du in die USA gehst, dann haben die schnell irgendwie so
Valentina: diese Bavarian Tradition Sachen im Kopf.
Andy: Ja, für die Amerikaner ist ja ganz Deutschland Bavaria.
Valentina: Ja, genau.
Andy: Es gibt eigentlich nichts anderes.
Valentina: Ja, das ist wahrscheinlich auch nicht nur für Amerikaner so,
Valentina: sondern vielleicht auch für Menschen aus Japan oder sonst wie.
Valentina: Also das Oktoberfest ist einfach natürlich so ein Ding.
Valentina: Aber wie viele solche Sachen ist das dann einfach, wird es dann auch schwierig,
Valentina: weil letztes Jahr bin ich im Oktober, glaube ich, nach Berlin oder so mit dem
Valentina: Zug gefahren und habe dann ekelhaft früh irgendwie um fünf oder um sechs mit
Valentina: so einem Sprinter-Dings.
Valentina: Dann habe ich wirklich Leute gesehen, die aufgebrezelt, wie sonst was offensichtlich
Valentina: in den Zug nach München aufs Oktoberfest gestiegen sind.
Valentina: Also das gab es zu meiner Zeit. Jetzt klinge ich schon, naja, weiß ja wie es ist.
Valentina: Also das hat schon einen krassen Appeal auch so für…
Valentina: Also jedenfalls nicht sehr viel, aber irgendwie, dass man da so einen Trip hin
Valentina: macht oder so. Aber jetzt ist es schon so eine sehr, sehr stark Event,
Valentina: hat schon einen sehr stark Eventcharakter bekommen.
Andy: Ja, auch das mit der Tracht, das ist auch so eine Geschichte.
Valentina: Du darfst es ja, du bist ja wenigstens aus Bayern.
Andy: Ja, aber ich bin in Norddeutschland aufgewachsen. Also meine Familie kommt zwar
Andy: aus Bayern, aber ich bin also in Norddeutschland zur Schule gegangen und alles.
Andy: Und wir sind auch einmal mit 17, oder ich war, genau, sind wir auch aus Niedersachsen
Andy: zum Oktoberfest gefahren. Also drei Kumpels und ich.
Andy: Und also von der Truppe hätte sich niemals eine Lederhose angezogen.
Andy: Niemals. Und auch auf der Wiesn gingen halt damals auch nur die wirklich Locals mit Tracht.
Andy: Und heutzutage ist es schon so, das gehen eigentlich alle mit Tracht, mit irgendwas.
Andy: Und das hat sich halt schon ganz schön geändert.
Valentina: Ja. Und was es früher irgendwie auch nicht gab, weil ich weiß nicht,
Valentina: ob das noch so ein Ding ist oder so, aber dass man mit so Bierbikes irgendwie
Valentina: durch Großstädte gurkt.
Valentina: Ja. Also auch das ein Trend, den ich, also.
Andy: Ja, aber ich habe letztens hier in Frankfurt auch eins gesehen.
Valentina: Verstanden.
Valentina: Dann lieber der Appleboy Express.
Andy: Ja, der macht Spaß. Das stimmt. Den haben wir auch schon ein paar Mal.
Valentina: Also in der Vorbereitung meistens gucke ich auch mal so, gibt es vielleicht
Valentina: eine interessante Doku oder so, die so inspiriert, worüber man so plaudern kann.
Valentina: Und so richtig gute Sachen habe ich eigentlich nicht gefunden.
Valentina: Also jedenfalls nicht so auf den üblichen Streaming-Plattformen,
Valentina: aber ich stolperte dann über Biroyal. Das ist ein TV-Zweiteiler,
Valentina: den, ich glaube, ursprünglich von ZDF Und das ist tatsächlich ganz unterhaltsam,
Valentina: aber es geht nicht so wirklich um Bier eigentlich.
Valentina: Das ist natürlich auch eine Anspielung auf diese alte Serie Kieroyal,
Valentina: über so eine Bier-Dynastie, wo dann der alte Patriarch stirbt und dann geht
Valentina: das Hauen und Stechen los, modernisieren wir oder nicht, wer macht was und so.
Valentina: Aber da ist mir zumindest aufgefallen, das war mir vorher halt nicht so bewusst,
Valentina: die wollen dann auch unbedingt aufs Oktoberfest, beziehungsweise sie verlieren,
Valentina: glaube ich, den Deal mit dem Oktoberfest. Da darf gar nicht jeder hin.
Valentina: Wer darf denn sein Bier auf dem Oktoberfest verkaufen? Woran hängt das eigentlich?
Valentina: Das kannst du aber am besten erklären.
Andy: Ja, also die kompletten Details weiß ich nicht, aber es gibt auf jeden Fall
Andy: eine Liste von Sachen, die gegeben sein müssen. Also es muss eine Münchner Brauerei
Andy: sein, die wirklich auch in dem Stadtgebiet München ist.
Andy: Ich weiß nicht, ob es dann Pflicht ist, aber sie sollten, glaube ich,
Andy: auch ihren eigenen Brunnen haben in München und solche Sachen halt.
Andy: Und es gibt jetzt auch eine relativ neue moderne Brauerei, die würde ich mal sagen, vom,
Andy: von der Bier-Überzeugung her ähnlich geprägt ist, wie wir, die versucht jetzt
Andy: gerade aufs Oktoberfest zu kommen.
Andy: Und die haben eigentlich, soweit ich weiß, auf dem Papier alles so erledigt,
Andy: was sein müsste das Giesinger.
Andy: Und die haben jetzt tatsächlich auch eine Petition gestartet mit Unterschriftensammlung
Andy: und weiß ich was, dass sie da endlich mal auf die Wiesen dürfen zu den Großen.
Valentina: Also das ist offensichtlich ein Zirkel, der seit Dekaden immer der gleiche ist.
Andy: Ja, ich würde sagen seit 150 Jahren oder seit Anfang an, ich weiß es nicht.
Valentina: Es gibt natürlich auch noch andere große Bierfeste in Deutschland.
Valentina: Ich will die jetzt gar nicht alle durchhecheln.
Valentina: Du hast schon gesagt, aus rechtlichen Gründen kann hier nicht jeder sein Oktoberfest
Valentina: machen, aber es gibt ja auch das Frankfurter Oktoberfest.
Valentina: Muss man arbeiten?
Andy: Das haben die bestimmt irgendwie abgeklärt. Aber ich weiß noch,
Andy: dass ich glaube Dubai oder Abu Dhabi wollte mal ein Oktoberfest machen und das
Andy: Oktoberfest nennen und da gab es rechtliche Schritte.
Andy: Interessant. Ich weiß nicht, also ich habe da selber, wie gesagt,
Andy: wir sind glaube ich auch viel zu klein.
Andy: Unser Okto-Bierfest, das heißt ja hauptsächlich Okto von der Zahl 8,
Andy: weil wir mindestens 8 verschiedene Biere am Zartfaden haben,
Andy: so wie eigentlich jedes Wochenende auch.
Andy: Bei uns ist eigentlich jedes Wochenende Oktoberfest. Ja, also deswegen haben
Andy: wir von Anfang an gesagt, also wir nennen es nicht Oktoberfest,
Andy: äh Quatsch, Oktoberfest, wir nennen es ein bisschen anders. Aber ja.
Valentina: Aber das Frankfurter Oktoberfest ist tatsächlich in den letzten Jahren ziemlich
Valentina: groß geworden, ist mir zumindest aufgefallen. Auch da habe ich mich standhaft
Valentina: geweigert, bisher da hinzugehen.
Valentina: Also selbst da gehen die Leute mit Dimmel hin, wo ich denke so,
Valentina: Entschuldigung, wo sind wir denn hier?
Valentina: Das ist ja nah dran, in der Kneipe irgendwie, in der Apfelweinkneipe,
Valentina: einen Süßgespritzen zu bestellen. Wenn du als Frank würde, naja.
Andy: Ja, aber ich meine...
Valentina: Wahrscheinlich habe ich mir viele Feinde gemacht.
Andy: Ja, also ich war da tatsächlich auch einmal. Damals, ich weiß nicht,
Andy: wie es jetzt noch ist, aber damals wurde im Zelt halt noch geraucht und das,
Andy: geht halt mit meinem Asthma nicht.
Andy: Das heißt, das war dann das einzige Mal, was ich da war. Aber es wird auf jeden
Andy: Fall gut angenommen und es freut mich.
Valentina: Ja, um Himmels Willen, wenn nirgendjemand da draußen auf das Frankfurter Okobelfest
Valentina: im Dirndl oder der Lederhosen gehen will, das tut das. Das ist ja völlig gegeben.
Andy: Ich würde mal sagen, unser Bier ist besser, aber gut. Geschmack ist,
Andy: kann man sich drüber streiten. Oder eben auch nicht.
Valentina: Ähm,
Valentina: Also, ich habe mir das jetzt lange aufgespart und ich habe auch lange überlegt,
Valentina: ob ich da noch überhaupt fragen soll. Aber ich finde, wenn wir über Bier aka
Valentina: über Alkohol sprechen, dann steht ja schon ein Elefant im Raum.
Valentina: Das ist das Thema Alkoholismus.
Valentina: Ich weiß gar nicht, ich habe mir gar nicht mal eine konkrete Frage dazu notiert.
Valentina: Aber ich finde, ich wollte es zumindest irgendwie thematisieren.
Valentina: Ich meine, bei dir kriechen ja jetzt hoffentlich nicht jedes Wochenende Leute auf allen Vieren raus.
Valentina: Möglicherweise würdest du auch einschreiten. Aber ich meine,
Valentina: es ist halt auch tatsächlich noch gar nicht so lang so, dass die WHO gesagt
Valentina: hat, also es gibt halt einfach keinen unbedenklichen Alkoholgenuss.
Valentina: Es muss einem einfach klar sein, dass es ein Zellgift ist und dass man sich
Valentina: vielleicht ein klein wenig, das heißt nicht, es gibt auch andere Dinge,
Valentina: die nicht sehr gesundheitsfördernd sind, die man trotzdem machen darf.
Valentina: Aber zumindest, ja, sollte man da vielleicht, ich weiß nicht,
Valentina: wie deine Haltung dazu ist, ob dich damit überhaupt auseinandersetzt.
Andy: Ja, ich glaube, damit muss man sich auseinandersetzen, weil wenn man eine Brauerei
Andy: hat und betreibt und Bier selber herstellt, ist das natürlich auch eine Art
Andy: Berufsrisiko, ganz klar.
Andy: Und im Endeffekt sind wir halt der Meinung, dass Bier ein Genussmittel ist und,
Andy: Genuss in Maßen. Ja, also,
Andy: wir produzieren ja auch,
Andy: solche Bierstile, die man eigentlich auch die meisten, würde ich immer sagen,
Andy: das ist immer ganz lustig, weil Leute probieren, unser Dark Moon,
Andy: das ist ein zehnprozentiges Lakrit Stout.
Andy: Verkaufen wir meistens auch nur in kleinen Gläsern. Außer ich weiß,
Andy: das ist halt wirklich ein Fan und der würde dann auch zwei kleine bestellen.
Andy: Dann gebe ich ihm halt auch ein großes.
Andy: Aber der Alkoholgehalt ist gar nicht so das Ding. Aber der Kommentar ist immer
Andy: so, ja, schmeckt ganz lecker, aber das könnte ich nicht den ganzen Abend trinken.
Andy: Und das ist genau der Punkt. Sonst wäre auch gar nicht. Also wir gehen nicht
Andy: davon aus, dass jeder unsere Bierstile, die hier jetzt im Ausschank sind,
Andy: dass das so diese typische, so ich trinke mir jetzt, oder ich bestelle mir ein
Andy: Bier bitte und dann noch ein Bier bitte und noch ein Bier bitte.
Andy: Das ist eher so eine Geschmacksreise.
Andy: Und im Endeffekt gehen wir davon gar nicht aus, dass Leute wirklich den ganzen
Andy: Abend das gleiche Bier oder die Starkbiere trinken.
Valentina: Ja gut, ich denke mal, dass auch generell hier nicht so eine Klinität hier hinkommt.
Valentina: Dann würdest du, das würde, man geht ja eigentlich in so eine kleine örtliche
Valentina: Brauerei oder so einen Craft-Bier-Betrieb oder so, weil man Dinge ausprobieren
Valentina: will, so ähnlich und nicht unbedingt.
Valentina: Also dann würde man sich ein Sixpack kaufen und auf die nächste Sätzen wahrscheinlich.
Valentina: Aber wie gesagt, irgendwie hatte ich ein blödes Gefühl, das nicht zumindest
Valentina: mal zu thematisieren, weil ich will jetzt hier ja auch nicht,
Valentina: also Alkohol gehört zur Menschheitsgeschichte zu, das haben wir ja jetzt auch
Valentina: verschiedentlich schon besprochen,
Valentina: aber es hat natürlich auch immer mal ein bisschen Probleme gemacht und das tut es ja auch immer noch.
Andy: Ja, klar. Ja, auf jeden Fall. Also wie gesagt, es ist auf jeden Fall in unserem
Andy: Bewusstsein mit drin und speziell halt auch für mich selber persönlich.
Andy: Also ich baue mir auch regelmäßig Pausen ein, wo ich halt mal nichts tränke.
Andy: Immer dienstags. Nee, Quatsch. Aber,
Andy: das ist immer Dienstag, das kam so wegen dem Dry January, weil ich fand es halt,
Andy: oder Januar ist für viele Brauereien ein schwieriger Monat, weil halt wirklich
Andy: tatsächlich weniger getrunken wird.
Valentina: Guck da, ja.
Andy: Und dann habe ich halt schon scherzhaft gemacht, ich mache jetzt Dry Tuesdays
Andy: das ganze Jahr über, das sind dann halt 52 Tage, das ist viel mehr als Dry January.
Valentina: Ja.
Andy: Das war so ein Scherz. Aber ja, also im Endeffekt baue ich selber auch Pausen ein. Keine Frage.
Valentina: Nicht nichts getrunken haben, jedenfalls die Schotten in Boston.
Valentina: Aber jetzt die Tage gelesen, da war einfach nichts mehr da an dir. Alles leer geduldet.
Andy: Ja, ich glaube, war das 2006 bei der Europameisterschaft nicht auch so, wo die Schotten waren?
Valentina: Das habe ich nicht mehr auf dem Schirm, aber ich habe es jetzt wirklich einfach
Valentina: gerade gelesen, Das sind so leicht verzweifelte Barbesitzer innen
Valentina: irgendwie. Wir wissen nicht, wo wir noch Bier herkriegen sollen für die Schotten.
Andy: Ja, aber in Boston gibt es ja so viele Brauereien, dass die da keinen Nachschub kriegen können.
Valentina: Ja, aber stell dir vor, man kann doch den Schotten nicht so ein Bud Light anbieten.
Andy: Ne, die haben ja also Boston Brewing Company, Harpoon, da ist...
Andy: Trillium ist da. Also da gibt es schon sehr, sehr, sehr viele gute Brauereien,
Andy: die auch ziemlich viel produzieren. Also das Boston-Trocken,
Andy: es geht eigentlich gar nicht, auch wenn die Schotten kommen.
Valentina: Ja gut, die WM geht noch eine Weile. Schauen wir mal, was noch passiert.
Valentina: Am Ende bitte ich ja die Gäste immer eine Empfehlung auszusprechen zum Thema.
Valentina: Das kann wirklich alles Mögliche sein. Es kann eine Haltung sein,
Valentina: die du dir wünschst von Menschen.
Valentina: Es kann aber auch ganz banal etwas sein, was du empfiehlst, von Doku bis zu
Valentina: Musik oder einen fantastischen Song, den du gerade erst gehört hast.
Andy: Ja, fantastische Songs. Wir haben tatsächlich zwei Faselboy-Songs.
Andy: Ja, Faselab und It's the most wonderful time for a beer.
Andy: Beide von Jorik geschrieben hier aus Müllerfelden. Großer Fan von uns und musikalisch
Andy: talentiert, würde ich mal sagen. Also die würde ich auf jeden Fall mal anhören.
Andy: Aber generell würde ich sagen, wenn ihr das nächste Mal im Urlaub seid,
Andy: auch im Ausland, findet mal eine kleine Brauerei.
Andy: Ob ihr jetzt in Italien, Frankreich, USA, Kanada oder Australien oder weiß ich
Andy: wo seid oder auch in Asien oder Skandinavien,
Andy: googelt einfach mal oder benutzt Untappd und findet eine kleine Brauerei und
Andy: besucht die und guckt euch mal an, was es da für Bierstile gibt.
Valentina: Ja, das würde ich sofort unterschreiben. Weil es besteht eine gute Chance,
Valentina: dass man da nette Leute trifft. Weil auch da kann ich nochmal Bezug nehmen auf
Valentina: die Brauerei, bei der wir in New Jersey waren, die Kleine.
Valentina: Das war zusammen mit einem Café der einzige Laden in diesem Ort,
Valentina: in dem man Hunde mitbringen durfte. Weil das ist ja in den USA so ein Thema.
Valentina: Die dürfen ja eigentlich nirgendwo in Restaurants mit rein. Ja, stimmt.
Valentina: Eher ungewöhnlich. Und da, wenn man da in den Taproom reinkam,
Valentina: da standen überall gemütliche Couches und es waren halt überall Leute mit Hunden.
Valentina: Und das fand ich super sympathisch.
Andy: Ja, und das zeigt halt auch wieder, dass so eine kleine Brauerei mehr als nur
Andy: Bier ist. Es geht ja wirklich um die Kommune, die sich quasi um diese Brauerei entwickelt.
Andy: Und das sehen wir hier auch oft.
Andy: Also wenn ich jetzt eine einzelne Person irgendwo in der Ecke sehe oder die
Andy: vielleicht ein, zwei Bier trinkt und meistens auf ihr Handy startet,
Andy: das dauert vielleicht zehn Minuten, 15 Minuten und irgendjemand spricht diese,
Andy: Und auf einmal sind die komplett integriert.
Andy: Also wir haben Leute hier schon gehabt, die dann zum Beispiel,
Andy: also das war einmal das Verrückteste überhaupt, da war jemand hier von der NASA
Andy: und der hat dann die Kamera.
Valentina: Von der NASA?
Andy: Ja, die hat dann die Kamera, der war in Darmstadt bei dem Partikelbeschleuniger,
Andy: und die haben da die neue Mondkamera getestet und die hat ja im Auto gehabt,
Andy: die hat man hier reingegangen.
Andy: Also es kam dann einfach so aus der Diskussion, also ich habe ihnen die Brauerei
Andy: gezeigt und dann meine so, oh, you showed me your work, I'll show you mine und
Andy: dann war natürlich Gesprächsthema im ganzen Ausstandsraum nur noch diese Kamera, die nächste Raumfahrt.
Andy: Ja, also solche Sachen. Also man lernt einfach die Locals kennen. Ganz klar.
Andy: Wir haben auch Locals, also die regelmäßig kommen, die gar nicht Locals sind.
Andy: Also da ist einer, ist ein Kanadier, der wohnt in Kanada, ist aber oft in Asien beruflich.
Andy: Der ist bestimmt vier oder fünf Mal im Jahr hier und der kennt auch jeden.
Valentina: Der fliegt über Frankfurt dann und kommt dann hier vorbei.
Andy: Ja, genau. Hat immer hier ein Lehofer. Hat ein Hotel hier im Ort auch immer. Immer das reiche Hotel.
Andy: Und der kommt dann und sagt Hallo zu allen. Und dann in drei Monaten sehen wir ihn dann wieder.
Andy: Also man kann tatsächlich auch
Andy: Locals sein, ohne dass man Locals in so Brauer rein. Das ist echt cool.
Valentina: Ich möchte mit zwei Empfehlungen hinten raus noch schließen.
Valentina: Und zwar das eine ist ein Buch, das heißt Eine kurze Geschichte der Trunkenheit
Valentina: von einem Briten namens Mark Forsyth.
Valentina: Das werde ich auch verlinken. Das ist wirklich wahnsinnig unterhaltsam.
Valentina: Vielleicht ist nicht immer alles...
Valentina: Er erzählt es so humorvoll, dass ich manchmal nicht sicher bin,
Valentina: ob er für den Gag die Faktenlage ein klein bisschen unpräzise darstellt.
Valentina: Ist das mal vorsichtig. Aber es ist wirklich super unterhaltsam.
Valentina: Und die Basisfakten stimmen natürlich schon.
Valentina: Das würde ich empfehlen. Und das andere ist ein Song, den ich empfehlen würde.
Valentina: Den findet ihr auch in den Shownotes verlinkt.
Valentina: Von Audio 88 und Yassin. Der Song heißt Betrunkene Männer.
Andy: Okay, nicht durstige Männer.
Valentina: Nein, betrunkene Männer. Also die haben jetzt gerade ein neues Album rausgebracht.
Valentina: Ich bin sonst eigentlich tatsächlich nicht unbedingt so, ich bin absolut kein
Valentina: Genre-Kenner, was Deutschrap angeht und auch nicht unbedingt meine Musik.
Valentina: Aber ich finde das wirklich ganz großartig, was die zwei Jungs machen.
Valentina: Die haben gerade ein neues Album rausgebracht.
Valentina: Und Betrunkene Männer setzt sich humorvoll und aber auch schon mit ein paar
Valentina: harten Worten mit der Tatsache auseinander, wie sich Männer unter Umständen
Valentina: verhalten, die betroffen sind.
Valentina: Aber das ist eine Art und Weise, wie ich finde, man das Thema gut tacklen kann.
Valentina: Außerdem ist es ein wirklich guter Song. Das wäre mein Empfehler.
Valentina: Okay, dann sage ich an der Stelle vielen Dank, dass ich hier zu Gast sein durfte.
Andy: Ja, gerne.
Valentina: Falls es ein bisschen rauscht im Hintergrund, dann liegt es daran,
Valentina: dass wir hier natürlich zwischen Geräten sitzen.
Andy: Ja, hier wird tatsächlich gearbeitet.
Valentina: Gut, dann drücke ich an der Stelle mal auf Stopp. So, liebe Menschen,
Valentina: da bin ich nochmal mit dem üblichen Schlusskommentar.
Valentina: Ein paar Anmerkungen und Ergänzungen
Valentina: habe ich. Erstens, GTA 6 erscheint tatsächlich 2026, also dieses Jahr.
Valentina: Jedenfalls Stand jetzt. Und zwar im November, also pünktlich zum Weihnachtsgeschäft,
Valentina: wenn wir wieder alle schön drinnen sind.
Valentina: Zweitens, falls ihr euch wundert, dass Andis Frau Charlene nicht zu hören war,
Valentina: die war schlicht nicht da.
Valentina: Sie kommt aber in der angesprochenen Doku über Faselbräu ausführlich zu Wort.
Valentina: Den Link findet ihr in den Shownotes.
Valentina: Genauso findet ihr da natürlich die wichtigsten anderen Quellen,
Valentina: Empfehlungen und Themen verlinkt.
Valentina: Und weil wir das Thema Alkoholprobleme angesprochen haben, solltet ihr Rat und
Valentina: Hilfe suchen, habe ich euch auch dafür einiges verlinkt.
Valentina: Und jetzt sage ich, was ich an dieser Stelle immer sage. Ich hoffe,
Valentina: euch hat auch diese Folge wieder gut unterhalten, informiert und inspiriert. Bis bald!
Valentina: Ich habe für diese Ausgabe einen Hausbesuch gemacht, und zwar bei Faselbräu in Möffelden.
Valentina: Gesprochen habe ich mit dem Chief of Beer. Ich weiß gar nicht,
Valentina: ob das der richtige Begriff ist, aber ich frage jetzt einfach nicht mehr nach.
Valentina: Vielleicht sollte ich nachfragen.
Valentina: Naja, ist ja auch egal. Also, Andreas Andi Wohlsberger hat in Möffelden eine
Valentina: Brauerei zusammen mit seiner Frau Tsa.
Valentina: Auch das ist doof, das ist irgendwie normal. Ich habe für diese Ausgabe einen
Valentina: Hausgesuch, Hausgesuch, Hausbesuch gemacht.
Valentina: Hm, das müssen wir wohl schneiden. Was?
Valentina: Ich habe für diese Ausgabe einen Hausgesuch, Hausgesuch. Nein!
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